Am 12. Dezember besuchte der Nikolaus die Grenzlandschützen und sorgte für ausgezeichnete Stimmung im Herbergslokal Nitzl in Steinbach. Der Abend begann mit einem Gaudi-Schießen für die jüngsten Nachwuchsschützen, an dem unsere Anfänger einige Preise ausschießen konnten. Kurz nach 20:00 Uhr eröffnete Schützenmeister Freudenreich den Abend und lud die Anwesenden zum Essen für die geleistete Arbeit am Bergfest ein. Nach dem Essen stand der Besuch des Nikolauses in Steinbach an.
Um ca. 21:30 Uhr betrat der heilige Mann in Begleitung eines fragwürdigen Engels den Saal im Herbergslokal. Mit großer Spannung wurde den Ausführungen des Nikolauses gelauscht, da die Verfehlungen der Schützen/innen des letzten Jahres hier wieder ans Licht kamen. Die Sünden, die nach Auskunft des heiligen Mannes überwiegend auf den übermäßigen Konsum berauschender Getränke zurückzuführen sind, wiegen manchmal schwer – meist sind es jedoch nur kleine Fehler. Da werden Menschen wach und haben keine Ahnung wo sie sind, oder wie sie dahin kamen, da werden Kinder vergessen, da werden Erdbeben fabriziert oder einfach nur unflätige Bemerkungen über Damen über 50 gemacht.
Alles in Allem hat der Nikolaus sowohl Lob als auch Tadel in seinen Ausführungen vorbringen können. Der in Reim-Form vorgetragene Bericht ist immer wieder bewundernswert und sowohl Jung als auch Alt freute sich über den Besuch. Nach dem Besuch gab es noch Gaben für die Schützen und es dauerte – wie so oft – bis in die Morgenstunden, bis sich die Gesellschaft auflöste.