Nikolaus besucht Grenzlandschützen

Ludwig Maier (ludwig) on Dec 06 2013

Wie jedes Jahr, so kam auch dieses Jahr der Nikolaus nach Steinbach um die Grenzlandschützen zu loben oder auch zu tadeln. Viele kleine oder auch große Sünden wurden vom Nikolaus bemängelt und die Sünder ihrer Strafe zugeführt. Natürlich hatte der Nikolaus auch wieder seinen Grambus dabei, der für sein ungebührliches Verhalten mittlerweile weithin bekannt ist. Auch wenn er mit der einen oder anderen Show-Einlage für Sympathie warb, so waren seine Schläge mit der Rute durchaus spürbar.

Gelobt hat der Nikolaus den Zusammenhalt und die Geselligkeit der Vereinsmitglieder. Weiterhin hat er den Wechsel in der Vereinsspitze positiv hervorgehoben. Tadel gab es für das eine oder andere Getränk zuviel - sowohl bei den Rundenwettkampf-Mannschaften als auch bei der einen oder anderen Vereinsfeier. Alles in allem musste er aber feststellen, dass sich die Vereinsmitglieder gebessert haben oder dass er einfach nicht mehr alles mitbekommt. Er wünschte den Anwesenden eine gute Saison und ein frohes Fest sowie ein schönes und gesundes neues Jahr. Im Anschluss an den Besuch des Nikolas wurde noch bei Knabberei und Süßigkeiten diskutiert und gefeiert.

Lob und Tadel hatte der Nikolaus in Versform den Vereinsmitgliedern mitgebracht. Mit guten Wünschen und einer kleinen Geschichte rundete er seinen Besuch ab.Trotz seiner Show-Einlage bleibt er wegen seiner Rute - die er durchaus benützt - unbeliebt. Außerdem ist er hässlich wie die Nacht.Flurschaden war das Vergehen der drei Sünder hier auf dem Büßer-Balken. Wenn man nicht mehr fahrtauglich ist, sollte man trotzdem auch zu Fuß auf der Straße bleiben.Warmes Bier ist nicht akzeptabel. Dieses Sünder hier haben am Bergfest den Kühlwagen zwar brav eingeräumt aber nicht angesteckt. Im August - ein schwerer Fehler. Zur Strafe musste jeder von ihnen einen Schoppen warmes Bier trinken.Die Rundenwettkampf-Mannschaften sind jedes Jahr dran. Angeblich werden in der Schützenklasse sowohl Siege als auch Niederlagen zu feucht gefeiert.Die Strafe war ein gemeinsames Lied, das vom Grambus dirigiert wurde.Dementsprechend hat sich der Gesang auch angehört. Daher war es eher eine Strafe für die anwesenden Zuhörer.In der 3. Mannschaft reichen die herkömmlichen Getränke nicht mehr aus. Hier wird mit neuen Kreationen experimentiert. Der Nikolaus wollte dem einen Riegel vorschieben.Die Bauwagen-Bande musste auch nach vorne. Auch wenn nur wenig über die Verfehlungen unserer Jugend bekannt sind, so glaubt keiner, dass sie Sooo brav sind.Wie immer war der Besuch des Nikolaus mit Spannung erwartet worden. Die Grenzlandschützen kamen zahlreich zum Bergfestessen mit Nikolausbesuch. Ein herzliches Vergelt's Gott dafür von der Vorstandschaft.

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