Alle Jahre wieder … so auch dieses Jahr. Am 13. Dezember besuchte der Nikolaus die Grenzlandschützen in Steinbach. Dieses Mal hatte er den Krampus nicht dabei – angeblich soll er sich einer Schönheitsoperation unterziehen. So hatte die himmlische Aufsicht einen Engel als Begleitung für den Nikolaus vorgesehen. Über ein einhalb Stunden wusste der heilige Mann über die guten und schlechten Taten der Grenzlandschützen zu berichten.
Begonnen hat der Abend eigentlich mit einem „Dankeschön“ an die Mitglieder, Freunde und Förderer des Vereins für die geleistete Arbeit zum Bergfest. Ohne den besonderen Zusammenhalt und den engagierten Einsatz wäre ein derartiges Fest nicht zu stemmen. Schützenmeister Freudenreich bedankte sich für die geleistete Arbeit und ging in seiner kurzen Ansprache noch auf die organisatorischen Änderungen im Verein ein. Nach dem Essen machte dann der Nikolaus den Gästen seine Aufwartung. Kleine und große Sünden wurden in Erinnerung gerufen und die Strafe dafür folgte sofort hinterher. Von der verschlafenen Zeltwache bis zum vergessen Einsommern der Waffen kam vieles nochmals ans Tageslicht. Natürlich durften die Gaumannschaften nicht fehlen. Schießleistung und Alkoholkonsum ließen den heiligen Mann regelrecht resignieren. Dennoch war er guter Hoffnung für die aktiven Schützen im Verein. Er lobte den Nachwuchs und dankte der Vorstandschaft für ihren Einsatz. Höhepunkt war allerdings der Balkon für die weiblichen Waldorf und Stadler des Vereins. So wurde Tina, Gitte und Christiane auf den Balkon befördert und konnten dort lästern und den Verlauf des Abends kommentieren. Hintergrund für diese Aktion war die Lästerei über ein paar Vereinsmitglieder, die dieses Jahr ihren runden Geburtstag feierten.
In jedem Fall war es ein schöner Abend. Nicht nur weil der Saal des Herbergslokals sehr gut gefüllt war sondern auch weil sowohl Jung als auch Alt an der Veranstaltung teilnahmen. So blieben die Schützen nach dem Besuch des Nikolaus noch sitzen und erfreuten sich über die Geschenke, die er mitbrachte und feierten noch lange in die Nacht hinein.