Starkbierfest in Steinbach

Ludwig Maier (ludwig) on Mar 22 2015

Am Samstag den 21. März haben die Grenzlandschützen zum Starkbierfest nach Steinbach eingeladen und viele sind dem Ruf gefolgt. Pünktlich um 20:00 Uhr startete der Alleinunterhalter „Räuber Kneissl“ mit seinem Unterhaltungsprogramm und eröffnete den Abend. Mit vielen kurzweiligen Geschichten und angemessener Musik wurden die Gäste gut unterhalten. Um 21:00 Uhr startet der Hauptakt des Abends und der Fastenprediger ergriff das Wort.

Über eine Stunde kommentierte Bruder Barnabas insbesondere die lokale Politik. Die exzellente Mischung aus verschmitzter Boshaftigkeit und unschuldigem Anprangern war oft deutlich aber nie beleidigend. So bekam der Gemeinderat ebenso seine Missgeschicke auf’s Brot geschmiert wie die Bürgermeisterin. Der neue Traktor für den Gemeindearbeiter war ebenso Gegenstand des Abends wie die schönste Gemeinde in Bayern, durch die natürlich keine B15 neu gebaut werden darf. Auch die Nachbargemeinden sollten ihr Fett abbekommen. Hierbei fielen Begriffe wie Asyl und Geburtenrate. Besonders Wambach und Geiselbach wurde beim Thema Nachwuchs scharf herangezogen.

Die gut besuchte Veranstaltung dauerte wie so oft bis weit über Mitternacht hinaus. Besonders bemerkenswert ist, dass sehr viele Junge – insbesondere Nachwuchsschützen der Grenzlandschützen – das Fest besucht haben, auch wenn einige von ihnen das Starkbier noch versagt blieb. Die Vorstandschaft der Grenzlandschützen bedankt sich bei allen Besuchern und natürlich besonders beim Fastenprediger Helmut, der für seine Fastenpredigt das richtige Maß fand.

Mit guter Musik sowie vielen Witzen und Kurzgeschichten gestaltete der Alleinunterhalter „Räuber Kneissl“ ein gelungenes Rahmenprogramm. Viele waren sehr zufrieden damit, dass er es verstand zu Unterhalten und nicht zu dominieren.Die Gäste im gut gefüllten Saal in Steinbach genossen einerseits das gute Starkbier und warteten andererseits voller Spannung auf die Fastenpredigt. Unser Herbergswirt verstand es die Gäste mit passenden Gerichten zum Starkbier die Wartezeit zu verkürzen und kulinarisch zu verwöhnen.Während sich die Jugend zahlreich im Gastzimmer einfand, füllte sich der Saal in Steinbach nahezu bis zum letzten Platz. Es freut die Grenzlandschützen sowie die Herbergsfamilie, dass das Starkbierfest auf so große Zustimmung stößt.Mit großer Spannung wurde die Fastenpredigt vom Bruder Barnabas erwartet. Zu Beginn gab es erst einmal eine Segnung für die Anwesenden – wenn auch die Utensilien etwas fragwürdig waren.Die Fastenpredigt hatte dieses Mal ein sehr gutes Maß – sie war etwas boshaft und doch nicht beleidigend. Viele Themen wurden unbedarft und mit der nötigen Ironie angesprochen und doch wusste jeder der Anwesenden, was dahinter stand. Ein Lob an die Verfasser.Natürlich durfte das unumgängliche „Prosit der Gemütlichkeit“ nicht fehlen. Bruder Barnabas hatte immer wieder einen Anlass, auf den er trinken konnte – ob nun auf die Bürgermeisterin oder den Weltfrieden spielte keine Rolle. Hauptsache es gab einen Grund zum Trinken.Schützenmeister Martin Freudenreich, Ehrenschützenmeister Jakob Schref, „Bruder Barnabas“ Helmut Neudecker und Bürgermeisterin Luise Hausberger am Ende der Fastenpredigt. Es wurde viel gelacht und geratscht – ein gelungener Abend in Steinbach.

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