Am Samstag den 21. März haben die Grenzlandschützen zum Starkbierfest nach Steinbach eingeladen und viele sind dem Ruf gefolgt. Pünktlich um 20:00 Uhr startete der Alleinunterhalter „Räuber Kneissl“ mit seinem Unterhaltungsprogramm und eröffnete den Abend. Mit vielen kurzweiligen Geschichten und angemessener Musik wurden die Gäste gut unterhalten. Um 21:00 Uhr startet der Hauptakt des Abends und der Fastenprediger ergriff das Wort.
Über eine Stunde kommentierte Bruder Barnabas insbesondere die lokale Politik. Die exzellente Mischung aus verschmitzter Boshaftigkeit und unschuldigem Anprangern war oft deutlich aber nie beleidigend. So bekam der Gemeinderat ebenso seine Missgeschicke auf’s Brot geschmiert wie die Bürgermeisterin. Der neue Traktor für den Gemeindearbeiter war ebenso Gegenstand des Abends wie die schönste Gemeinde in Bayern, durch die natürlich keine B15 neu gebaut werden darf. Auch die Nachbargemeinden sollten ihr Fett abbekommen. Hierbei fielen Begriffe wie Asyl und Geburtenrate. Besonders Wambach und Geiselbach wurde beim Thema Nachwuchs scharf herangezogen.
Die gut besuchte Veranstaltung dauerte wie so oft bis weit über Mitternacht hinaus. Besonders bemerkenswert ist, dass sehr viele Junge – insbesondere Nachwuchsschützen der Grenzlandschützen – das Fest besucht haben, auch wenn einige von ihnen das Starkbier noch versagt blieb. Die Vorstandschaft der Grenzlandschützen bedankt sich bei allen Besuchern und natürlich besonders beim Fastenprediger Helmut, der für seine Fastenpredigt das richtige Maß fand.