Nikolaus besucht Grenzlandschützen

Ludwig Maier (ludwig) on Dec 14 2014

Alle Jahre wieder … so auch dieses Jahr. Am 13. Dezember besuchte der Nikolaus die Grenzlandschützen in Steinbach. Dieses Mal hatte er den Krampus nicht dabei – angeblich soll er sich einer Schönheitsoperation unterziehen. So hatte die himmlische Aufsicht einen Engel als Begleitung für den Nikolaus vorgesehen. Über ein einhalb Stunden wusste der heilige Mann über die guten und schlechten Taten der Grenzlandschützen zu berichten.

 

Begonnen hat der Abend eigentlich mit einem „Dankeschön“ an die Mitglieder, Freunde und Förderer des Vereins für die geleistete Arbeit zum Bergfest. Ohne den besonderen Zusammenhalt und den engagierten Einsatz wäre ein derartiges Fest nicht zu stemmen. Schützenmeister Freudenreich bedankte sich für die geleistete Arbeit und ging in seiner kurzen Ansprache noch auf die organisatorischen Änderungen im Verein ein. Nach dem Essen machte dann der Nikolaus den Gästen seine Aufwartung. Kleine und große Sünden wurden in Erinnerung gerufen und die Strafe dafür folgte sofort hinterher. Von der verschlafenen Zeltwache bis zum vergessen Einsommern der Waffen kam vieles nochmals ans Tageslicht. Natürlich durften die Gaumannschaften nicht fehlen. Schießleistung und Alkoholkonsum ließen den heiligen Mann regelrecht resignieren. Dennoch war er guter Hoffnung für die aktiven Schützen im Verein. Er lobte den Nachwuchs und dankte der Vorstandschaft für ihren Einsatz. Höhepunkt war allerdings der Balkon für die weiblichen Waldorf und Stadler des Vereins. So wurde Tina, Gitte und Christiane auf den Balkon befördert und konnten dort lästern und den Verlauf des Abends kommentieren. Hintergrund für diese Aktion war die Lästerei über ein paar Vereinsmitglieder, die dieses Jahr ihren runden Geburtstag feierten.

In jedem Fall war es ein schöner Abend. Nicht nur weil der Saal des Herbergslokals sehr gut gefüllt war sondern auch weil sowohl Jung als auch Alt an der Veranstaltung teilnahmen. So blieben die Schützen nach dem Besuch des Nikolaus noch sitzen und erfreuten sich über die Geschenke, die er mitbrachte und feierten noch lange in die Nacht hinein.

Der Nikolaus und das Engerl bei den Grenzlandschützen in Steinbach. Nahezu zwei Stunden wurde über die guten und schlechten Taten berichtet. So mancher bekam die Rute zu spüren die das Engerl in Vertretung des Krampus schwingen musste.Die Waldorf und Stadler Vertretung auf dem Balkon. Der Nikolaus wollte die „Dorf-Ratsch’n“ bei sich vorne haben und ihnen den gebührenden Rahmen verpassen. Die Lästerei über das älter-werden einiger Vereinsmitglieder verschaffte ihnen den Platz in der Loge.Die Jugend musste sich dafür verantworten, dass die das eigene Vereinstaferl auf dem Feuerwehrfest gestohlen haben und dafür auch noch Auslöse kassieren wollten. Der Nikolaus mahnte sie, das nächste Mal gefälligst ein anderes Taferl zu stehlen.Die Waffenwarte des Vereins haben vergessen, die Waffen für den Sommer vorzubereiten. Reinigen, einölen und verwahren – das wären ihre Aufgaben gewesen. Da sie dies vergessen haben mussten Mane, Franz und Christoph Buse tun.Eine Motorrad-Tour nach Südtirol gab Anlass für den Nikolaus Thomas und Vroni nach vorne zu holen. Die „alten“ Männer erfreuten sich der Begleitung eins jungen Mädchens bei ihrer Ausfahrt. Vroni soll angeblich hinter Ludwig nichts von der Landschaft zu sehen bekommen haben.„Wir machen Zeltwache.“ Einstimmig haben sich die Nachwuchsschützinnen hervorgetan, um diese Aufgabe zu übernehmen. Dass alle geschlafen haben und von „Wache“ nicht viel zu merken war, veranlasste den Nikolaus zu einer Rüge.Die 1. Mannschaft der Grenzlandschützen wurde vom heiligen Mann nach vorne beordert um bessere Leistungen anzumahnen und den Verein in den oberen Gauklassen respektabel zu repräsentieren.Die 2. Mannschaft schlägt sich in Mittelfeld ihrer Gruppe. Hier hatte der Nikolaus auf das „Alkoholproblem“ der Mannschaft abgehoben. Scheinbar werden in dieser Mannschaft nicht nur die Siege gefeiert.
Die 3. Mannschaft wurde angekündigt als die „drei Eisheiligen und die kalte Sophie“. Der Nikolaus lobte den Zusammenhalt der Mannschaft und würde sich über ein paar Siege mehr sehr freuen.Die 4. Mannschaft wurde vom Nikolaus aufgefordert ein wenig mehr zu trainieren. Das würde die Bilanz der Erfolge sicherlich positiv beeinflussen. Leider waren nur zwei der Mitglieder anwesend. Dennoch ermunterte der heilige Mann die Mannschaft sich den Herausforderungen zu stellen und engagiert weiterzukämpfen.Die Jugend-Mannschaft hatte einen schlechten Start, konnte aber den letzten Kampf für sich entscheiden. Dies sei der richtige Weg meinte der Nikolaus und ermutigte die Mannschaft weiterhin ihr Bestes zu geben. Für die Mannschaft gab es eine Maß Spezi zur Stärkung.

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